Hände weg!

 

Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass kein Mensch dein Eigentum ist und dass jeder frei entscheiden kann, wen er liebt oder nicht liebt. Aber was kann eine Hexe tun, wenn ein Rivalin versucht, ihr den Freund mit Täuschung und Lügen wegzuschnappen? Zuckt sie mit den Schultern und sagt „schade“? Durchaus nicht! Es ist zwar verboten, die Gedanken und Gefühle anderer Menschen zu beeinflussen; aber wir haben das Recht, unsere Gefühle vor Angriffen zu schützen. Manchmal führt allerdings das Universum einen geliebten Menschen auf einen Weg, der sich von unserem Weg entfernt. Wenn das der Fall ist, hilft kein magischer Spruch, und du musst die Entscheidung des Universums hinnehmen. Das kann sehr hart sein (nicht nur für Teenager), aber vergiss nicht das alte Sprichwort „Liebe macht blind“. Ein Mensch, den du für „den Richtigen“ hältst, kann genau der Falsche für dich sein. Wenn jemand dich verlassen will, dann lass ihn gehen – Schmetterlinge und Menschen sind frei.

Mit dem folgenden magischen Spruch bittest du darum, dass alle Menschen, die du liebst (nicht nur „der Eine“), vor Gefahren geschützt sind, die das Schicksal für sie bereit hält. Warum spreche ich hier vom Schicksal? Weil wir vor unserer Inkarnation in dieser Welt selbst beschließen, bestimmte Lektionen zu lernen, und weil es nicht sinnvoll wäre, wenn wir uns dabei selbst ins Handwerk pfuschen würden.

Du kannst den folgenden Spruch auch für dich selbst anwenden, wenn du merkst, dass deine Augen oder dein Herz abzuschweifen beginnen, ohne dass du bereit bist, einen anderen Partner zu suchen.

 

Mondphase:

Vollmond

Tag:

Dienstag

Planet:

Mars

Farben:

Rot und Weiß

Material:

Klee (Treue), Muskat (Treue), ein roter Süßholzfaden (Treue), ein kleines Stück Schokolade (Liebe), ein 30 cm langes rotes und ein 30 cm langes weißes Band, ein kleines Quadrat aus weißem oder rotem Tuch (etwa 12 x 12 cm), eine kleine Schale, eine Nadel

 

Stelle deinen Ja/Nein-Steinen die Frage: „Soll ich diesen Spruch zu diesem Zeitpunkt anwenden?“ Wenn die Antwort „nein“ lautet, beendest du an dieser Stelle dein Ritual.

Ziehe deinen Kreis und weihe den Altar. Lege alles Material auf den Altar und reinige, weihe und segne es im Namen des Geistes. Wenn du willst, kannst du auch mit Ana (der ersten Mutter) arbeiten.

Mische den Klee, den Muskat und das gehackte Süßholz in der Schale. Rühre die Mischung dreizehn Mal um und sage dabei:

 

Wer mir nah ist, der sei treu

und doch, wenn Geist es will, sei frei.

 

Schütte die Mixtur mitten auf das weiße Tuch. Kratze mit der Nadel die Worte „treu und doch frei“ in die Schokolade und lege sie auf das Gemisch.

Zwirble das rote und weiße Band zusammen und verknote beide Enden. Beim Verknoten sagst du noch einmal:

 

Wer mir nah ist, der sei treu,

doch, wenn Geist es will, sei frei.

 

Halte die Zipfel des Tuches so, dass es einen kleinen Beutel bildet. Binde das rote und das weiße Band um die Zipfel, so dass der Beutel fest verschlossen ist. Halte ihn in den Händen, schließe die Augen und wiederhole den magischen Spruch. Du kannst dich dabei hin und her wiegen oder singen; aber halte das geistige Bild fest, so lange es geht. Am besten singst du leise und monoton und wiegst dich im Rhythmus deiner Stimme. Wenn du fertig bist, sagst du:

 

Mögen alle astrologischen Korrespondenzen

auf meiner Seite sein,

und möge mein Wunsch keinem schaden.

So soll es sein!

 

Danke dem Geist für seine Hilfe und hebe den magischen Kreis auf. Bewahre den Beutel in deiner Nähe auf, bis du spürst, dass die „Gefahr“ vorüber ist. Wenn nötig, lädst du den Beutel bei jedem Vollmond neu mit Energie auf, indem du deinen magischen Spruch sagst. Sobald du spürst, dass du den Beutel nicht mehr brauchst, vergräbst du ihn im Garten und bittest Geist, die Liebe in deinem Herzen ein Leben lang zu bewahren.

 

 

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